Nachrichten aus dem Tierheim
Die Artenvielfalt schrumpft dramatisch
Mehr als 10.000 Arten sind aktuell vom Aussterben bedroht. Im Bericht „Faktencheck Artenvielfalt“ haben mehr als 150 Wissenschaftler erstmals die Biodiversität in Deutschland analysiert – mit ernüchternden Ergebnissen.
Przwalski-Pferd – das letzte echte Wildpferd?
Noch vor einigen Jahrzehnten galt das asiatische Wildpferd als fast ausgestorben. Mittlerweile haben sich die Bestände wieder erholt: In Deutschland leben einige Herden in so genannten Semi-Reservaten und es wurden einzelne Tiere in Ostasien ausgewildert.
Dramatischer Igelschwund
Seit Jahrzehnten hat der Mensch seinen Lebensraum nach und nach zerstört – nun wurde der Igel erstmals von der Weltnaturschutzunion auf ihrer Roten Liste der bedrohten Arten als „potenziell gefährdet“ eingestuft. Einen Hoffnungsschimmer gibt es in Köln.
Vegane Käse-Lauch-Suppe
Würzig, sättigend und wärmend: Statt Hackfleisch verleihen Räuchertofu und Champignons der Suppe ihr herzhaftes Aroma. Unbedingt probieren!
Kormoran – Taucher und Sonnenanbeter
Da der imposante schwarze Vogel täglich große Mengen Fisch vertilgt, ist er bei Fischern eher unbeliebt. Sein Image führte im letzten Jahrhundert fast zu seiner Ausrottung, mittlerweile haben sich die Bestände durch strengen Schutz jedoch wieder gut erholt.
Finger weg von Plastiknetzen
Im Winter freuen sich die Vögel im Garten über einen leckeren Meisenknödel. Was viele Menschen nicht wissen: Diese werden häufig in Plastiknetzen verkauft, die für die Tiere gefährlich und für unsere Umwelt schädlich sein können.
Der Goldschakal: auf dem Vormarsch
Jahrzehntelang galt er hierzulande als ausgestorben, bis er 1997 in Brandenburg gesichtet wurde. Still, leise und unbemerkt hat er sich seitdem in praktisch allen Bundesländern angesiedelt. Lesen Sie hier mehr über ihn.
Wissenschaftler und Tierschützer gemeinsam gegen Oktopus-Farm
Der Plan, auf Gran Canaria künftig jedes Jahr über eine Million Kraken kommerziell zu züchten, sorgt für zunehmende Proteste. Parallel dazu wächst die Sorge, dass sich andere Länder anschließen könnten. Mehr zum aktuellen Stand lesen Sie hier.